Unsere Geschichte

Seit über 75 Jahren Gemeinschaft, Erlebnisse und Erneuerung

Die Geschichte des Advent-Ferien- und Konferenzzentrums

Die Geschichte des Advent-Ferien- und Konferenzzentrums begann mit einer gemeinsamen Vision – und bis heute steht sie für Gemeinschaft, Zusammenhalt und bleibende Erlebnisse in unmittelbarer Nähe des Balatons.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, ab 1945, entwickelte sich die Siebenten-Tags-Adventistenkirche in Ungarn sehr dynamisch. Zahlreiche neue Gemeinden entstanden, die Zahl der Jugendlichen wuchs stetig, und bald entstand der Wunsch nach einem Ort, an dem sich junge Menschen regelmäßig treffen, neue Kraft schöpfen und Gemeinschaft erleben konnten.

Im Jahr 1948 entschied sich die Leitung des Westungarischen Kirchenbezirks für die Gründung eines Jugendferienheims. Während einer dienstlichen Zugreise entdeckte Bruder Gyula Molnár aus dem Zugfenster ein kleines, baufälliges Haus am Ufer des Balatons. Dieses Grundstück bildete später die Grundlage des heutigen Ferienzentrums. Das Gelände wurde bald darauf erworben, ebenso ein benachbartes Grundstück mit der sogenannten Fraenkel-Villa.

Obwohl die finanziellen Möglichkeiten der Kirche zu dieser Zeit sehr begrenzt waren, ermöglichte der starke Gemeinschaftssinn der Mitglieder Außergewöhnliches. Anstelle der Ruine entstand das Gebäude, das heute als Lenk Villa bekannt ist, und bereits 1949 konnten adventistische Jugendliche hier am Balaton zelten.

Die endgültige Gestaltung der Lenk Villa stammt von Lajos Lenk, die Bauarbeiten wurden von ihm und Bruder Koroknai geleitet. Seitdem wird das Gebäude kontinuierlich modernisiert und weiterentwickelt. Zuletzt wurde die Küche vollständig renoviert und nach den Konzepten von Ildikó Rajki modern ausgestattet.

Auch in den folgenden Jahrzehnten setzte sich die Entwicklung fort. Anstelle der ehemaligen Fraenkel-Villa entstand in den 2010er-Jahren unter der Leitung von Sándor Tóth ein modernes neues Gebäude. Dieses erhielt den Namen Halász Villa – zu Ehren von István Halász, der das Ferienzentrum viele Jahre leitete und für Generationen ein Vorbild an Engagement und Dienstbereitschaft war.

Das Advent-Ferien- und Konferenzzentrum ist jedoch weit mehr als nur eine Ansammlung von Gebäuden. Seit dem ersten Zeltlager sind hier Generationen aufgewachsen. Manche machten hier ihre ersten Schritte, andere erlebten ihre erste Liebe, knüpften lebenslange Freundschaften, und während der Ereignisse von 1956 bot das Zentrum sogar Schutz für Menschen in Not.

Die Natur ist seit jeher ein fester Bestandteil des Lebens im Ferienzentrum. Der alte Baumbestand, die vielfältige Vogelwelt und eine seit Jahrzehnten hier lebende Eichhörnchenfamilie verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Für Gäste, die seit über 55 Jahren regelmäßig zurückkehren, gehört diese natürliche Umgebung ebenso zum Erlebnis wie das gemeinschaftliche Miteinander.

Heute ist das Advent-Ferien- und Konferenzzentrum ein lebendiger, sich ständig weiterentwickelnder Ort der Begegnung. Unter der Leitung der Direktorin Ildikó Rajki und ihres engagierten, fachkundigen Teams wird die Vision der Gründer bewahrt und gleichzeitig ein Ort der Erholung und Erneuerung für alle Generationen geschaffen – von Jugendlichen bis zu den „jung Gebliebenen“.

Auch in die Zukunft wird bewusst investiert. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Gebäude und Gartenanlagen eröffnet im Frühjahr 2026 ein Mini-Wellnessbereich mit finnischer Sauna und Badezuber – ganz im Zeichen der körperlichen und seelischen Erneuerung.

Die Vergangenheit des Advent-Ferienzentrums ist ein Wert, seine Gegenwart ein Erlebnis und seine Zukunft ein Versprechen.